26.12.2012  |  Perro de Agua Espanol
Perro de Agua Espanol oder auch der spanische Wasserhund genannt stammt ursprünglich aus Andalusien und gilt dort seit Jahrhunderten als Arbeitshund der Jäger, Fischer und Bauern. Man unterscheidet daher auch drei Schläge: Der nordische Schlag
Er unterscheidet sich vor allem in der Fellfarbe von den anderen, da die Fischer helle Hunde bevorzugten. Die Fellfarbe variierten von weiß, creme, sandfarben, manchmal mit schwarz. Dunkle Hunde waren für die nächtliche Arbeit auf den Booten nicht geeignet, da man sie schlecht sehen konnte. Auch sind die Größen- und Gewichtsunterschiede zwischen Weibchen und Rüde am geringsten.
Der Serrano (auch Bergtyp genannt)
Er ist ein schwerer Hund und hat eine Schulterhöhe von ca. 50 cm. Den Bedingungen in den Bergen Andalusiens ist er durch sein dichtes Fell und viel Unterwolle bestens angepasst. Die Fellfarbe ist hauptsächlich schwarz und braun. Seine Hauptaufgabe war das Hüten der Schaf und Ziegenherden. Bei dieser Variante ist der Größen- und Gewichtsunterschied zwischen Weibchen und Rüde am größten unter den drei Schlägen.
Der Marismeno (auch Küstentyp genannt)
Er wurde zwar auch als Hütehund eingesetzt, diente aber vorrangig dazu dass vom Jäger erlegte Wild aufzuspüren und zu apportieren. Damit er sich im dichten Ufergebüsch möglichst rasch bewegen konnte, verfügte er über einen leichteren Körperbau. Dies war auch bei seiner Arbeit als Hüterhund in der Region förderlich, da er sich schnell und leicht auch auf morastigen Untergrund bewegen konnte. Das Klima ist milder als in den Bergen und deshalb hat er auch nicht die dichte Unterwolle und hat den Vorteil, weil er oft nass wurde, dass das Fell schneller trocknete. Bei der Fellfarbe überwiegt braun. Heute leisten sie in Spanien als Rettungshunde im Wasser, in den Bergen und bei Naturkatastrophen gute Dienste. Auch als Drogenspürhund bei Zoll und Polizei werden sie eingesetzt. Als Familienhund sind sie sehr gut geeignet. Sie gelten als freundlich, unermüdlich im Spiel mit Kindern, gut geeignet für Agillity, Obedience, Flyball, Dogdancing, Fährtenarbeit usw.. Was sie nicht mögen, keinen Kontakt zu ihren Menschen zu haben oder beschäftigungslos den ganzen Tag in der Ecke zu liegen. Diese Hunde sind schon etwas besonderes, wenn man sie einmal bei ihren Aktivitäten beobachten konnte.

    
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